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Neu 2012-05-17:
[17:45] Werbung für einen Börsenbrief: Die Hyper-Inflation kommt noch 2012!
Ist zwar reisserisch, stimmt aber.
[7:45] FORMAT-Interview mit Dirk Müller: "Halte Inflation von neun Prozent für realistisch"
Ja, 9% ist realistisch - derzeit.
[17:45] Der Mexikaner: Es stimmt, 2,3 % im Vergleich zu März 2012.
[11:30] Leserkommentar-DE - Gegenbeispiele aus der Praxis:
die im Artikel von Dirk Müller geschilderte Zahl von 9% Inflation aktuell kann ich nicht nachvollziehen. Abgesehen davon ist Müller kein Maßstab, denn wer in der Morgenröte eines großen Aktiencrash schwerpunktmäßig in Aktien ist der sollte lieber schweigen. Die Absicherung mit Optionen ist noch das dümmste was es überhaupt gibt, gerade bei Edelmetall geht das gar nicht (siehe Vartians Kommentare).
Ich bin sogar im Gegenteil der Ansicht, dass viele Preise mittlerweile sogar deutlich sinken. Wichtig ist vor allem, die Angebote gut zu vergleichen. Ein paar Beispiele wie ich zu der Annahme komme:
- Strom: nach Abschlag 40 Euro im Vorjahr wurde der Abschlag auf 60 Euro erhöht (Einfamilienhaus, 2 Personen). Worauf ich kündigte, und damit den Abschlag mit dem neuen Bieter auf die Hälfte reduziert habe.
- Gas: bisher Abschlag 70 Euro, mit dem neuen Anbieter dann auf 36 Euro runter. Kaum hatte ich das eingesteuert, hat sich der alte Anbieter gemeldet und hätte 150,- Euro "Treuebonus" angeboten.
Fazit: gerade bei den Fixkosten muss man jedes Jahr neu verhandeln. Wer das nicht tut, der trägt die Ersparnisse der anderen mit und hat dann tatsächlich +40% im Jahr.
Beispiel Lebensmittel:
Nachdem über Jahre hinweg die Butter beim Discounter Penny-Markt (Hausmarke) ziemlich genau 1,11 Euro kostete, und Weihenstephaner Markenbutter (fast gleiches Aussehen, beides im blauen Papier) 1,69 Euro, ist jetzt der Preis auf 0,75 Euro bzw. 1,19 Euro zurückgekommen, und damit auf dem Niveau von vor der Agrarpreisrallye 2006/2007. Speziell im unteren Preissegment (= der Massen, die kein Geld mehr haben) scheint ein irrsinniger Preiskampf bei Lebensmitteln zu toben. Gleiches gilt für (Billig-)Bier, und Fleisch (billigere Pariten, Schweine- u. Geflügelfleisch). Rindfleisch und Feinkost (= gute Käse, Würste, etc.) sind davon unberührt bisher, da offenbar andere Käuferschichten.
Gemüse:
Während die letzten Jahre im Winter Paprika bis zu 6 Euro gingen, Tomaten bis 5 und sogar Zucchini bis 3, ist heuer der Preis für 500g Tomaten (Kirschtomaten aus Italien, gute Ware) nominal 1,69 und fast durchweg im Angebot bei 1,11. Paprika ca. 4 Euro. Zuchini 1,50 - 2 Euro. Also deutlich weniger als die vergangenen Jahre und im Frühjahr sinkt es deutlich früher. Ich führe das darauf zurück, dass auch hier ein Preiskampf tobt und zu viele Lieferanten aus den Südstaaten reindrängen, weil sie in den Heimatländern weniger absetzen (z. B. Griechenland: Rückkehr zum Selbstanbau). 500g Spargel aus Griechenland: unter 2 Euro!
Kraftstoffe:
Während Benzin mit 1,64 Euro in etwa so teuer ist wie 2008 und auch nie deutlich billiger wurde wenn der Ölpreis sank, ist Diesel mittlerweile wieder fast 20ct. unter dem Hoch, letztens sah ich 1,38 an der Säule. Selbst im Ultra-Langfristzeitraum zum Tief 1989 (90 Pf. = 45 ct. zu 1,64 heute) ergibt sich bis heute nur eine durchschnittliche Preissteigerung von 5,8%!
Das alles deutet viel mehr darauf hin, dass wir derzeit (seit ca. 1 Jahr gut) in einer Phase massiver Kapitalkontraktion sind, d. h. die Kaufkraft schwindet massiv und die Preise sinken getrieben dadurch. Richtige Inflation wird erst kommen, wenn die Produzenten reihenweise in deen Bankrott gehen und die Regierungen richtig Gelder drucken, auch für die breite Bevölkerung.
Die Discounter mussten also ihre Preiserhöhungen wieder teilweise zurücknehmen, weil die Löhne nicht entsprechend gestiegen sind. Richtige Inflation kommt über die Abwertung einer Währung durch die Importe.
[17:45] Bitte keine Zuschriften zu iAbschlägen bei deutschen Stromanbietern, passt nicht hierher.
Neu 2012-05-14:
[20:15] Wieder so ein Artikel, in der Welt diesesmal: Die steigende Inflationsrate hat viele Verlierer
Neu 2012-05-13:
[9:30] Die FAZ über das Anlaufen der Inflation: Der Fluch der Inflation
Sobald die Inflationserwartungen ansteigen und die Realzinsen negativ werden, fliehen die Anleger aus Bargeld in reale Vermögenswerte. Das kann man in Ansätzen schon in Städten wie München, Hamburg oder Frankfurt beobachten, wo die Kauf- und Mietpreise für Wohnraum in die Höhe schießen.
Die Zentralbank ist aus Furcht vor einer Abwärtsspirale im Süden in der Nullzinspolitik gefangen. Da kann das Vertrauen in den Euro schnell verloren gehen und die Inflation außer Kontrolle geraten. So wie in den siebziger Jahren, als nach dem Abschied von der Goldbindung des Dollar und dem Ölpreisschock das Vertrauen in die amerikanische Währung schwand. Erst nachdem in den achtziger Jahren der legendäre Fed-Chef Paul Volcker ein Geldmengenziel einführte, machte er zweistelligen Inflationsraten den Garaus, freilich auf Kosten einer tiefen Rezession.
Wenn das losgeht, geht es diesesmal wegen der extrem niedrigen Zinsen und der enormen Höhe der Scheinvermögen extrem schnell: Hyperinflation.
Ein ähnlicher Artikel in der Presse: Wohlstand ohne Wachstum
Dieser "Wohlstand durch Gelddrucken" wird bald von den explodierenden Preisen aufgefressen.
[10:00] Laut Thorsten Polleit sogar in 6 Sekunden: EZB-Politik "kann in Hyperinflation enden"
So extremst angespannt ist die Situation. Wenn nur etwas bricht, ist es soweit. Wer dann noch nicht in Gold ist...
Neu 2012-05-12:
[20:45] Leserzuschrift-AT - Reale Inflation: offizieller Aushang Uni-Mensa Graz:
In der Uni-Mensa in Graz hängt - gleich hinter der Hauptkassa und dadurch für jeden gut sichtbar - ein hochoffizielles Plakat, das über die aktuellen Preissteigerungen informiert. Aus dem Gespräch mit der Kassiererin war deutlich herauszuhören, dass man es dort satt hat, von den amtlichen Inflationszahlen her fehlinformiert zu werden.
Neu 2012-05-11:
[15:30] Yellowman: Hyperinflation:
Immer wieder zitieren, bis es auch Michel schnallt ...

Neu 2012-05-10:
[12:00] Die ist schon lange da: Bundesbank rechnet mit höherer Inflation
[14:45] Leserkommentar-DE - Vor allem bedeutet die Inflationierung nicht Anderes als Enteignung!
Wenn da Leute faseln, wir hätten früher schon einmal höhere Inflationsraten verkraftet, dann wissen die nicht, was sie reden!
Anfang der 90er habe ich für 90 Tage Festgeld satte 7.1% Zinsen bekommen!
Damals war die offizielle Inflationsrate sicher verläßlicher, als sie es heute ist, die Sparzinsen lagen auf jeden Fall höher!
Ratenkredite wären unwesentlich teuerer gewesen, als heute, nur die extremen Finanzierungsangebote der Läden gab es nicht so.
Heute gibt man eine gelogene Inflationsrate an, zahlt Zinsen die diese sogar noch unterbieten! Für Bondaffen schon fast nahe Null!
Das ist schon eine schleichende Enteignung.
Die reale Inflation liegt allerdings mindestens doppelt so hoch wie publiziert, daher sind jetzt schon 2-3% Enteignung pro Jahr verwirklicht.
Der totale Schwenk auf Inflationierung wird das mächtig steigern, da gehen für "Anleger" locker 5-8% pro Jahr flöten, wahrscheinlich sogar mehr.
Höhere Ratenkredite jedoch kosten auch zwischen 8-10% (die Niedrigangebote gelten meist für niedrige Summen, oder haben versteckte Kosten).
Heißt im Grunde:
Als Anleger zahle ich 8%, als Schuldner allerdings auch. Die Bank verdient grundsätzlich 8%. (Inflationierung geht ja schließlich nur in die Banken)
Der einzige Unterschied zwischen den beiden Varianten ist, daß ich mit der Enteignung der Spareinlagen schon erarbeitetes Geld vernichte, während ich als Schuldner meinen Verdienst vernichte, also direkt versklavt bin, die Tribute zu bezahlen.
Die jetzige Niedrigzinspolitik mit hoher Inflation ist auf jeden Fall eine verbrecherische Enteignung zu Gunsten der Banken!
Klassische Geldanlagen gibt es somit nicht!
Bitte unbedingt den Chart über die Realzinsen auf der Euro-Seite ansehen. Die Zinsen ziehen immer irgendwann nach - durch Flucht aus der Währung, weil sich die Sparer negative Zinsen nicht ewig gefallen lassen.
Neu 2012-05-07:
[15:30] Wir haben schon mehr: Inflation: 6 % können es werden!
Die Inflation in Deutschland muss steigen, wenn die Euro-Zone gesunden soll – und zwar sehr deutlich. Davon ist der Internationale Währungsfonds überzeugt. Anleger müssen sich daher gut überlegen: Wie halte ich es mit Spareinlagen und Anleihen? Denn die wenigsten dieser Anlagen können dem Sturm der Geldentwertung trotzen.
Wieder so ein Vermögensverwalter, zum Glück empfiehlt er auch Gold.
Neu 2012-05-02:
[20:00] Leserzuschrift DE - Inflation bei Alltagsverbrauchsgütern:
heute beim Einkaufen schaute ich nicht schlecht: Persil Megaperls Sensitiv
BISHER: 4,99 Euro für 1,225 kg; NEU: 4,99 Euro für 1,08 kg
Das macht satte 12 Prozent mehr! Selbstverständlich wie derzeit üblich über Verringerung des Packungsinhaltes erzielt.
Der Persilschein wird heimlich teurer.
[8:30] Die FAZ versucht sich mit der Inflation: Die große Geldschwemme
Tatsächlich scheint die klassische Inflation, wie man sie noch in den siebziger Jahren kannte, fast ausgestorben zu sein. Zwar hat die Euro-Einführung viele Verbraucher erschreckt. Doch die Mieten in Deutschland sind jahrelang kaum gestiegen. Selbst jetzt, wo die Benzinpreise durch die Decke steigen und die Mieten in Großstädten anziehen, bleiben viele andere Preise recht konstant - und die Inflationsraten bleiben noch weit unter denen, die die Deutschen aus den Siebzigern kennen.
Doch die Inflation ist nicht weg. Sie ist nur woanders. Das viele Geld hat in den vergangenen Jahren nicht die Preise im Kaufhaus und im Supermarkt in die Höhe getrieben, die sogenannten „Güterpreise“. Doch es gibt noch andere Preise, die steigen können.
Auch die Börsenkurse sind nämlich Preise: für Aktien, für Anleihen oder für Gold. Auch Immobilien haben Preise. All diese Preise sind in herkömmlichen Inflationsraten kaum berücksichtigt. Doch wenn sie steigen, ist das auch Inflation - die sogenannte „Vermögenspreisinflation“. Sie ist noch viel gefährlicher. Das Problem: Bei der Vermögenspreisinflation gehen die Preise nicht immer nur nach oben. Manchmal kommen sie auch wieder zurück. Und dann entpuppt sich die vergangene Preissteigerung als riesige Spekulationsblase.
Es gibt die Inflation: bei bestimmten Güterpreisen, auf jeden Fall bei den Papierwerten, aber nicht bei den Löhnen. Es ist klar, dass über die Löhne keine Hyperinflation entstehen kann - anders als etwa in den 1970er Jahren in manchen Staaten. Hyperinflation entsteht durch Flucht aus der Währung und das kann jederzeit einsetzen. Dann ist das Spiel mit den angehobenen Preisen für Vermögenswerte auch vorbei.
[9:00] Der Stratege:
Natürlich gab und gibt es eine saftige Inflation. Nämlich bei Lebensmitteln, Treibstoffen und anderen Dingen des täglichen Bedarfs. Diese lag auch immer deutlich über der offiziellen Lügeninflation. Allerdings gab es auch Güter die einer noch viel stärkeren Inflation unterworfen waren, nämlich alle Güter, die primär über Kredit gekauft werden, man nennt sie auch Investitionsgüter oder was eigentlich ein ehrlicherer Terminus wäre, „kreditabhängige Konsumgüter“. Dies sind z.B. Immos, Autos, Firmengebäude, Produktionsanlagen, LKWs, Lagerhallen und vieles mehr. Hier war die Preisinflation ähnlich hoch wie bei Finanzwerten. Durch das niedrige Zinsniveau wurde bisweilen nur verhindert, dass diese Inflation in die Preise der klassischen Konsumgüter des täglichen Bedarfs durchschlagen. Genau das wird aber noch passieren und dann ist Polen offen.
Neu 2012-05-01:
[14:00] US-Inflationsbeispiele: Wie der US-Dollar an Wert und Bedeutung verliert
Neu 2012-04-27:
[9:15] Wird die Inflation jetzt endlich erkannt? Hohe Spritpreise schüren Inflationsängste
Wann werden es endlich auch die Sparer merken und aus ihren niedrigverzinsten Anlagen abhauen?Die Angst der Deutschen vor einem rasanten Anstieg ihrer Lebenshaltungskosten wächst: Trotz höherer Einkommen fürchten viele, dass langfristig die Preise für Nahrungsmittel, Energie oder Mieten steigen.
Neu 2012-04-26:
[15:45] Die Schäuble-Lüge jetzt bei 2%: Inflation auf tiefstem Stand seit Januar
Neu 2012-04-24:
[11:15] Die heimliche Inflation: So werden Kunden im Supermarkt in die Irre geführt
Besonders Konzerne machen das, anstatt die Preise anzuheben.Kleinere Packung, Walnuss statt Pekannuss – doch der Preis bleibt gleich: Mit veränderten Füllmengen und billigeren Zutaten sparen Lebensmittelhersteller viel Geld. Der Kunde merkt oft nichts davon.
Neu 2012-04-22:
[18:30] Die FAZ versucht sich mit der Inflation: Die große Geldschwemme
Es ist richtig, dass eine Starkinflation oder Hyperinflation über die Löhne nicht kommen kann, weil es Billigimporte gibt. Aber sie kommt dann, wenn die Währung crasht. Es ist auch richtig, wie der Artikel schreibt, dass das ZB-Geld in Wertpapiere und Immos geht und dort eine Blase entsteht. Gold gehört aber nicht dazu, sicher kaum zum Investment-Portfolio dieses Autors.Gold und Immobilien werden immer teurer. Es ist viel Geld in der Welt. Platzt bald die nächste Blase?
Neu 2012-04-20:
[10:15] Leserzuschrift - Grundsätzliches zu den Inflationslügen:
Die Inflationsraten werden von jeder Regierung niedrigst möglich festgelegt.
Die Sozialhilfe, Renten, Lohnforderungen etc. hängen direkt davon ab.
Zudem sollte man bei grober Kenntnis der Zinseszins Rechnung, mal den den puren Horror der Geldentwertung
betrachten.
Kann jeder Depp per Internet bei x-beliebigen Infaltionsrechnern überprüfen, z.B. http://www.zinsen-berechnen.de/inflationsrechner.php
Bei 9 % angenommer Inflation werden innert 10 Jahren aus 1000 Euro Kaufkraft, 422 Euro (bei 20 Jahren 178), und das passt doch gut
zur "gefühlten Inflation"
Bei amtlicher Inflation im 2 % Bereich bleiben 820 Euronen innert 10 Jahren. (bei 20 Jahren bleiben 672), das passt der Politik aus Gründen s.o.
Und ordentlich Zinsen auf Papiergeld, die man dagegen rechnen könnte, gibt es heuer nicht mehr.
Reine Mathematik, noch dramatischer ist es bei Sachwerten wie ÖL, GOLD UND SILBER.
Seit Einführung des Euro 2001 real (1999 war es Buchwert) sind dieser Assets brutal gestiegen.
Ob es nun bei Gold 250-300 Euro Pro Unze auf bis Heute 1600 $ sind, oder bei Silber 5-8 auf Heute auf 31 $ und ÖL von 23 auf ca. 120 $
Alle drei Anlageklassen haben eins gemeinsam, ganz grob 400-500 % Zuwachs.
Die Nase vorn haben EM's gegenüber Öl aus einem simplen Grund, Wertdichte und Haltbarkeit.
Eine Kaufeinheit "Cargo" bei Rohöl sind 17 Millionen Dollar, so was können nur Rohstoff Händler (Commodity Trader) wie Glencore, Wintershall (BASF) etc. stemmen, mit
angeschlossener Verwertungs-Kette.
Investieren in EM's kann jeder.
Wer das gefressen hat, investiert nicht mehr in RV's, LV's und Papier aller Art.
Dass man die Steigerungen bei Staatsgehältern, Renten, etc. begrenzen möchte, ist ein Grund für die Inflationslügen. Der Hauptgrund aber ist, dass diese Lügen ein absolutes Muss für die derzeitige Niedrigzinspolitik sind. Sonst kommt gleich der Bond- und Systemcrash mit dem Staatsbankrott. Den Goldpreis muss man aus dem gleichen Grund in Zaum halten.
[9:30] Leserzuschrift-DE - Spareribs-Inflation:
gebr. Rippchen (Spareribs) bei ein und demselben Metzger und immer dieselbe Größe
Rippchen am 19.05.2010 1,50€
Rippchen am 23.06.2010 1,90€ = Preissteigerung 26,66%
Rippchen am 06.01.2012 3,00E = Preissteigerung 57,89%
Rippchen am 19.04.2012 3,20€ = Preissteigerung 6.66%
insgesamt in nicht ganz 2 Jahren (23 Monaten)eine Preissteigerung von 113,33%, das entspricht pro Jahr 59,13%
Wie deckt sich das mit den vorge"gauckelten" 2,1% Inflation???
Bin mal gespannt, was andere Kommentatoren, die auch Haushaltsbuch führen, noch für perverse Sachen aufdecken werden.
Diese Inflationsrate sollte Draghi für seinen Leitzins verwenden.
[10:45] Leserkommentar-DE - Wir haben eine Metzgerei
Die rippchen werden nicht teurer weil der metzger reich werden will sie werden auch nicht teurer weil die Schweine teurer geworden sind sie werden teurer weil : Strom, Wasser, Gas, Nebenkosten, und und und Es ist so, das dies Früher so nebenbei mitgelaufen ist jetzt muss man kalkulieren und dann macht es Bummms
nebenbei muss man noch die ganzen EU bestimmungen einhalten. Selbstkontrollen, die alle Geld kosten.
Reinigungsmittel die immer Spezeller werden und mehr geld kosten und und und
ich könnte ihnen noch 100 sachen aufzählen die früher (vor 2-3 Jahren ) einfach so mitgelaufen sind. die muss man jetzt einkalkulieren.
Barrosos Regulierungswut ist also der grosse Preistreiber?
[13:45] Der Stratege - Ich kann das mit der Nebenkostenproblematik bestätigen:
Meine Firma betreibt in einem Rechenzentrum in München mehre Server in einem Serverrack. Bis Jahreswechsel habe ich die Stromkosten als Nebenkosten bei der Abrechnung für Kunden nicht berücksichtigt. Inzwischen mache ich das. Hintergrund ist, dass die Energiekosten einen immer bedeutenderen Anteil an den Gesamtkosten darstellen und somit nicht mehr vernachlässigt werden können.
Ein weiteres Problem ist die immer schlimmer werdende Bürokratie. So mussten wir ein Sicherheitskonzept für die Server erstellen und bei der Bundesnetzagentur zur Genehmigung vorlegen. Das kostet enorm viel Geld und geht klarerweise in die Preise. Das Ergebnis war nun, dass es besonders bei kleinen Abrechnungseinheiten enorme Preissprünge gab. Diese sind aber erforderlich, sonst kann die bisher erzielte Gewinnmarge nicht mehr realisiert werden und ich sehe es offen gestanden nicht ein, dass ich die Kosten für eine ausufernde Bürokratie, die ich selbst nicht möchte und die Energiekostenexplosion durch grüne Wunschträume, welche ich ebenfalls ablehne, trage. Daher werden die steigenden Kosten an die Schafe weitergereicht, die letztlich durch ihre Dummheit auch dafür verantwortlich sind, weil sie sich nicht wehren und den Wahnsinn gewähren lassen.
Bürokratie kostet.
[20:45] Leserzusendung: Zum Thema Inflationslüge:
Neu 2012-04-18:
[16:00] Leserzuschrift-DE - Strompreise:
ich habe heute Post von meinem Stromversorger bekommen. E.ON Bayern passt die Preise zum 1.6.12 an.
Daraufhin habe ich die alten Preiserhöhungen der vergangenen Jahre herausgeholt und zum Rechnen angefangen.
Im Endergebnis werden die Preise jährlich (der Intervall schwankt etwas zwischen neun und 15 Monaten, ich
denke man hat sich da noch nicht so festlegen wollen) um 5,5% (als konkrete Hausnummer) erhöht, sh. Auflistung
Preis je kWh in ct und prozentuale Erhöhung:
01.06.12 29,00
01.03.11 27,47 5,57%
01.05.10 26,03 5,53%
01.02.09 24,69 5,43%
Vor dem 1.2.09 war es natürlich billiger, allerdings habe ich seit diesem Zeitpunkt diesen festen Tarif. Verhandlungs-
versuche hinsichtlich eines niedrigeren Preises mit E.ON waren übrigens zwecklos. Aber gut, kein Wunder bei dem
Aktienkurs. Obwohl mir da schon ein gewisser Gleichlauf zwischen Strompreis und Aktienkurs auffällt. Je niedriger
der Aktienkurs, desto höher der Strompreis.
Das ist sicher nicht Gollums 2.1%-Inflation.
PS: Hinweis an alle Leser die solche Beispiele senden: geben Sie IMMER wie hier jährliche prozentuale Erhöhungen an
Neu 2012-04-17:
[21:00] Leserzuschrift-DE - Inflation : Beim Bäcker:
5 "Knackfrische" Brötchen : 2008 1,15 EUR, 2011 1,35 EUR, 2012, 1,45 EUR. Das sind 26% in 4 Jahren.Bei den Brötchen wird auch mit der Menge getrickst, die Walnusswecken waren bis 2010 Doppelwecken, jetzt nur noch Einfachwecken, also etwas mehr als die Hälfte der ursprünglichen Menge.
Bei diesen ist der Preis optisch mit 65 Cent gleich geblieben. Die Brote halten sich mit 2,95 EUR noch knapp unter 3,00 EUR. Ich bin sicher, dass die nächste Erhöhung bald kommt.
Schrumpfen tun sie auch.
[15:30] Die Österreicher lügen fast genauso extrem: Geldentwertungsstatistik
[15:30] Auch da wird noch nicht alles gefühlt: Gefühlte Inflation fast doppelt so hoch wie offizielle Teuerung
Die von Verbraucher gefühlte Inflation lag im März bei 3,7 Prozent. Die offizielle Teuerungsrate betrug aber nur 2,1 Prozent. Damit ist der gefühlte Wert fast doppelt so hoch. Grund sind auch die Benzin-Rekordpreise.
Leserkommentar-DE: Wie bekloppt sind DIE denn alle? nur 3,7 % gefühlte Inflation! mal 3, dann kommen wir der Wahrheit ein Stück näher.
9% werden es schon sein, nicht die vom Gollum vorgegebenen 2.1%.
Neu 2012-04-16:
[17:30] Leserzuschrift-DE - Inflation bei Kaufland in Dachau (bei München):
Krakauer 400g: vor etwa 6 Monaten 3,99 Euro, vor 3 Monaten 4,29 Euro, am 14.04.2012 4,49 Euro => +12,5%
Bio Sultaninen 200g vor etwa 6 Monaten 0,79 Euro, vor 3 Monaten 0,99 Euro, am 14.04.2012 1,09 Euro => +38 %
Diese Inflation sollte dem Draghi eigentlich ins Gesicht springen.
[18:15] Leserkommentar-DE:
Zum Glück kann man wenigstens sein Vermögen gegen diesen Inflations-Horror schützen - einzig mit Silber und Gold. Wenn die Schafe und deren Vermögensvernichter es auch endlich einmal tun, dann explodiert endlich der Goldpreis. Darauf warten wir und bis €5.000 ist Gold billig.
Bei Gold €5000/oz gibt es keinen Euro mehr, vielleicht noch einen Resteuro.
Neu 2012-04-13
[15:00] RICHTIGER: DIE INFALTION STEIGT DREIMAL SO SCHNELL WIE DER SPRITPREIS: Spritpreis steigt dreimal so schnell wie Inflation
Seite 2005 haben sich Benzin und Diesel um fast 40 Prozent verteuert, die Inflationsrate lag währenddessen nur bei 13 Prozent. Auch Ersatzteile und Zubehör fürs Auto sind viel teurer geworden.
Beim Spritpreis können die Statistiker nicht so lügen, wie sie es sonst tun. Aber nur 13% Preissteigerungen seit 2005 = 7 Jahr ist mehr als Lachhaft. Mehr als 50% sind es sicher - sehr konservativ geschätzt.
Ach, ja, die Digitalkameras sind jetzt noch günstiger, dank chinesischer Sklavenarbeit jetzt nur mehr €35 im Sonderangebot statt €39. Wieviel davon ist im VPI drinnen?
[12:00] Destatis: Verbraucherpreise März 2012: + 2,1 % gegenüber März 2011
Leserkommentar-DE:
Mit schleierhaft, wie die auf diese Zahlen kommen. Kassenzettel vom Einkauf, Spritrechnung und Stromabrechnung sagen ganz was anderes...
Schäuble persönlich soll diese Zahl vorgeben.
[10:00] Leserzuschrift-AT - Rotfunk-Inflation:
Erstmal vielen Dank für Ihre tolle Arbeit und für hartgeld.com. Habe gestern, wie so viele Österreicher wohl auch, die Mitteilung der GIS bezüglich Erhöhung der ORF-Rundfunkgebühren erhalten, hier der Text:
"Sehr geehrter...
mit diesem Schreiben wollen wir Sie darüber informieren, dass sich ab 1. Juni 2012 das ORF-Programmentgelt erhöht. Diese Anspassung des Programmentgelts ... beruht auf einer Entscheidung des ORF-Stiftungsrats vom Dezember 2011... blablabla"
Für Niederösterreicher ...BISLANG bezahlt:
ORF-Rundfunkgebühr (TV inkl. Radio) pro Monat inkl. USt. EUR 22,71 x12 = EUR 272,52
NEU ab 1.6.2012:
ORF-Rundfunkgebühr (TV inkl. Radio) pro Monat inkl. USt. EUR 24,08 x12 = EUR 288,96
Das ist eine satte Steigerung um +6% pro Jahr.
Dies gilt für Niederösterreich, für die Wiener wirds noch teurer:
Für WIENER ... BISLANG bezahlt
ORF-Rundfunkgebühr (TV inkl. Radio) pro Monat inkl. USt. EUR 23,06x12 = EUR 276,72
NEU ab 1.6.2012:
ORF-Rundfunkgebühr (TV inkl. Radio) pro Monat inkl. USt. EUR 24,88 x12 = EUR 298,56
Das ist eine satte Steigerung um +7,9% pro Jahr.
Schön zu sehen bei der Ankündigung über die Erhöhung, dass in dem Schreiben nur das Programmentgelt pro Monat angeführt wird. Natürlich werden nur die Nettobeträge ohne Umsatzsteuer und auch nicht der bislang zu zahlende Betrag angeführt, damit man nicht auf einen Blick erkennt, um wieviel man ab sofort mehr abgezockt wird. Auch wird nirgendwo die prozentuelle Erhöhung angeführt, um wohl das Schafsvolk nicht aufzuwecken. Schon eine Frechheit, für diesen "Rotfunk" dermaßen zu löhnen und auch unfair, nicht die betragliche und die %-elle Erhöhung mitanzuführen. Ich denke, die wenigsten werden sich die Mühe machen und nachrechnen. Deshalb habe ich es nachgerechnet.
Eigentlich müsste man rot/grün-Funk sagen. Warum steigt die Gebühr in Wien mehr als in Niederösterreich? weil man auch die Landesabgabe angehoben hat, damit noch mehr grüne Multikulti/Homo/Sonstwas-Vereine subventioniert werden können.
[21:00] Leserzusendung: Neue Euromünze!

Neu 2012-04-12:
[21:15] Leserzuschrift-DE - 19% Strom-Inflation:
War heute bei meinen Eltern zu Gast und meine Mutter zeigte mir ein Schreiben von E-On, welches heute früh im Postkasten war. Es wurden neue Strompreise geltend ab 1.6.12 angekündigt:
Grundpreis von 66,47 € rauf auf 79,10 €
Arbeitspreis (bis 7000 kwh p.a.) von 21,26 € rauf auf 26,43 c/kwh
Arbeitspreis (ab 7000 kwh p.a.) von 22,21 € rauf auf 26,43 c/kwh
In allen Fällen genau 19% Erhöhung! Habe gleich nach Alternativen geschaut und werde meine Eltern nötigen, den Anbieter zu wechseln. Unabhängig davon bin ich mal gespannt, ob das überhaupt noch zum Tragen kommt... Frech ist es allemal.
Nicht wahr, Mr. Draghi, ist gibt keine Inflation, oder doch welche?
[14:45] Leserzuschrift-DE - Teures Öl schlägt jetzt auf die Preise durch:
Unsere örtliche Tageszeitung entschuldigt sich heute bei den Abonennten:
"Liebe Leserinnen und liebe Leser! Energiekosten haben einen bisher ungeahnten Höchststand erreicht. Allein die Fahrt mit dem Auto an die Tankstelle verdeutlicht dies in erschreckender Weise. Die immens gestiegenen Kosten auf dem Energiesektor, die sich unweigerlich auch auf die Transportkosten niederschlagen, machen es unumgänglich, den Bezugspreis (...) in maßvoller Weise anzupassen..."
Es wird jetzt wirklich alles ständig teurer und das spürbar. Wann wacht der Michel auf?
Der Michel macht noch Määääh. Erst wenn er etwas massenhaft aus LVs und Spareinlagen rausgeht, wacht er auf.
Neu 2012-04-11:
[16:00] Entschuldung per Inflation? In der Abwärtsspirale Inflation
In Wirklichkeit ist es der Versuch, den Systemcrash hinauszuschieben, um noch länger an der Macht bleiben zu können. Aber es geht nicht ewig, weil einmal auch die Sparerschafe aus dem Geld flüchten - Hyperinflation.Die Politik macht es sich leichter, die Sparer werden heftig belastet: Geldpolitiker lassen die Inflation ansteigen. Die USA hatten es vorgemacht, und Europas Geldpolitiker gehen letztlich denselben Weg.
Neu 2012-04-10:
[16:00] Weil die Staaten und ZBs drucken ohne Ende: Why High Inflation Is Inevitable
Bis die Flucht aus den Währungen massiv wird - das ist dann die Hyperinflation.Obviously printing cannot go on forever, but it can go on and likely will until hyperinflation or something approaching this level of inflation destroys the currency. It is not economics that causes me to predict hyperinflation but politics. After all, inflation everywhere is always a political phenomenon and not an economic one. Without the continued printing of money, the game of government as we know it ends. The Social Welfare States are all bankrupt and dependent upon money creation to continue the charade.
These governments will eventually collapse regardless of what they do. Printing money is a way for them to pretend and extend for a while longer.
Neu 2012-04-07:
[15:15] INFLATION: Firmen wälzen hohe Energiekosten auf Kunden ab
Neu 2012-04-06:
[20:00] WIR HABEN JA KEINE INFLATION: Spritpreis treibt Kleinspediteure in die Insolvenz
Transportunternehmen versuchen die gestiegenen Dieselpreise an ihre Kunden weiterzugeben. Doch der harte Wettbewerb der Speditionen macht das oft unmöglich. Die Folge: Erste Firmen gehen pleite.
Was wird er sein, wenn die Zinsen auf die Leasingverträge massiv steigen? Kleintransporte - das ist ein Ausbeuterbranche.
Neu 2012-04-03:
[15:45] Leserzuschrift-AT - Geldentwertung:
bei mir waren gerade 2 Handwerker (Tischler) im Haus. Sie diskutierten wegen dem hohen Spritpreis . Ich erkärte Ihnen, das der Benzinpreis eigentlich nicht teurer wird, sondern daß Papiergeld ständig an Wert verliert , und daher die Preise für Güter und Dienstleistungen, die man täglich braucht im Preis steigen und daß sich die Preissteigerungen wegen der massiven Gelddruckerei sogar noch verschärfen würden. Den jüngeren fragte ich dann noch nach seinem Einkommen und ob sein Gehalt (€ 1200.- netto) den besagten Preissteigerungen angepasst würde. Natürlich verneinte er dies, und er meinte man könnte ja nichts dagegen machen.
Ich habe dann den beiden eine 1 Unze Silberphilharmoniker gezeigt und Ihnen erklärt, daß ich diese Münze vor ca. 3 Jahren um € 12,25 erworben hätte. Würde ich die Münze heute verkaufen, bekäme ich € 24.- dafür. Daher spüre ich die Preissteigerungen nicht.
Ich hab durch meinen Beruf sehr viel mit Menschen zu tun. Auf alle Fälle hatte ich das Gefühl, daß die beiden ziemlich paff waren und daher am weiten Nachhauseweg, von Linz-Land ins Waldviertel noch einiges zu besprechen haben.
Bei nur €1200 im Monat werden diese Tischler von der Inflation lebendig aufgefressen. Aber sie erkennen die Ursachen nicht und wissen keine Abhilfe. Hoffentlich hat die Lektion gewirkt.
Neu 2012-04-01:
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